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Armaturen in Halle: Unterputz-Armatur in einer gefliesten Duschwand
Meisterbetrieb für Badbau

Armaturen fürs Bad in Halle: Aufputz oder Unterputz?

Bevor in Halle die erste Fliese klebt, muss feststehen, wohin die Duscharmatur kommt: Ein Grundkörper für Unterputz beansprucht 60 bis 95 Millimeter Platz in der Wand, den nicht jeder Altbau bietet.

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Was möchten Sie machen lassen?

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Wie groß ist das Bad ungefähr?

Eine Schätzung genügt. Auf den halben Quadratmeter kommt es hier noch nicht an.

Was soll ins Bad?

Mehrfachauswahl. Was Sie hier nicht anklicken, geht später trotzdem.

Welche Anmutung schwebt Ihnen vor?

Nur als Richtung. Ausgesucht wird später in Ruhe.

Wann soll es losgehen?

Damit wir wissen, wie wir planen.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns und stimmen mit Ihnen den ersten Termin ab — bei Ihnen im Bad oder per Videocall, ganz wie Sie mögen.

Telefon oder E-Mail — eines von beiden genügt, damit wir uns bei Ihnen melden können.

Oder rufen Sie an: 01579 2834947, Mo–Fr 7–16:30 Uhr

Bei Armaturen entscheidet der Zeitpunkt

Armaturen sucht man gewöhnlich nach Optik, Oberfläche und Hersteller aus, kaum je nach dem Bauablauf. Dabei legt die erste Fliese fest, ob die Duscharmatur sichtbar vor der Wand sitzt oder in ihr verschwindet. Griff und Farbe kann man später wechseln. Den Einbauort nicht mehr.

Das hat mit der Konstruktion zu tun. Aufputz bedeutet: Die Armatur hängt an zwei Wandanschlussbögen mit genormtem Mittenabstand von 15 Zentimetern und lässt sich darum fast überall nachrüsten. Unterputz bedeutet zwei getrennte Bauteile. Erst wird der Grundkörper in die Wand gesetzt, viel später kommen Rosette und Hebel als Fertigmontage dazu. Ein Sinneswandel nach dem Fliesen heißt: Wand wieder öffnen.

So viel Tiefe braucht die Wand hinter der Fliese

Gemessen ab der fertigen Fliese reicht ein Grundkörper 60 bis 95 Millimeter in die Wand. Am tiefsten bauen Thermostate, die Kopf- und Handbrause über getrennte Ausgänge versorgen; im Fachjargon heißen sie Modelle mit zwei oder drei Abgängen. In älteren Häusern ist diese Bautiefe oft die eigentliche Hürde.

Die Gründerzeithäuser im Paulusviertel und in den Innenstadtquartieren von Halle bekamen ihr Bad meist erst später, häufig in einer ehemaligen Kammer. Die Wand hinter der Dusche ist dort oft Leichtbau oder ein halber Stein Ziegel, also 11,5 Zentimeter, zum Flur hin. Acht Zentimeter tief schlitzen lässt sich keine von beiden. In Plattenbaugebieten wie Silberhöhe, errichtet 1979 bis 1989, oder Nördliche Neustadt tastet man die Wände der Sanitärzelle ohnehin nicht an.

Fast immer löst eine Trockenbau-Vorwand das Problem. Trägt sie nur die Armatur, kommt sie mit 8 bis 10 Zentimetern Aufbau aus. Plant man für das WC ohnehin 12 bis 20 Zentimeter Vorwand, sitzt die Armatur mit darin. Ein Wandablauf, rund 70 Millimeter tief, findet dort ebenfalls Platz; der Boden braucht dann zwischen Rohdecke und Fliesenoberkante nur 70 bis 100 Millimeter.

Bemusterung: Fliesenproben, Armaturen und Farbfächer nebeneinander auf einem Tisch

Die Wartung geschieht hinter der Rosette

Was beim Unterputz-Thermostat verschleißt, liegt hinter der Fliese: die Kartusche, der Rückflussverhinderer und meist auch ein Sieb gegen Schmutz. Alle drei verschleißen irgendwann. Bei soliden Serien zieht der Installateur Hebel und Rosette ab und holt die Teile nach vorn heraus. Eine Revisionsklappe in der Fliesenwand entfällt dann.

Zwei Punkte werden dennoch gern übersehen. Ohne Vorabsperrungen, also Absperrventile direkt im Grundkörper, wird für jeden Kartuschentausch die Leitung der ganzen Wohnung zugedreht; im Altbau sitzt der Hahn oft im Keller. Zweitens kommt es unter Putz weniger auf das Design an als auf eine Ersatzteilversorgung über viele Jahre. Mit welchen Folgekosten ein Grundkörper ohne lieferbare Innenteile zu Buche schlägt, steht auf der Seite Bad günstig sanieren.

Thermostat in der Dusche, Mischer am Waschbecken

Am Waschbecken ist ein Einhebelmischer die richtige Wahl. Hände wäscht man lauwarm, das Gesicht eher kalt, und so ändert sich die Temperatur ständig; ein Thermostat hätte hier nichts zu regeln.

In der Dusche zählt das Gegenteil: Jeden Morgen sollen ohne Drehen am Griff die gewohnten 38 Grad kommen. Zieht jemand nebenan die Spülung oder springt die Waschmaschine an, bricht der Druck für einen Moment ein. Der Thermostat fängt das ab, beim Einhebelmischer spüren Sie es sofort.

Kalt- und Warmwasser müssen mit mindestens 1 bar Fließdruck anliegen, wirklich bequem duscht es sich ab 1,5 bar. Wichtig ist zudem die Wärmequelle: Zentrales Warmwasser aus Speicher oder Fernwärme-Übergabestation bereitet in aller Regel keine Schwierigkeiten. Heikel sind ältere, hydraulisch gesteuerte Durchlauferhitzer. Sie heizen erst ab einer Mindestmenge; regelt der Thermostat darunter, bleibt das Wasser kalt. Bei elektronisch geregelten Geräten tritt das nicht auf.

Die Literangabe auf der Packung stammt aus dem Labor

Die Literangaben der Hersteller gelten für 3 bar Fließdruck. Oben im vierten Stock eines Altbaus stehen nicht selten nur 1,5 bis 2 bar an. Aus einer Handbrause, die auf der Packung 12 Liter je Minute verspricht, fließen dann eher 8.

Durchflussbegrenzer lassen sich in Brause, Schlauch oder Grundkörper einbauen. Am meisten bringt die letzte Variante: Sie erfasst auch die Kopfbrause und bleibt wirksam, wenn später ein anderer Brausekopf kommt.

Wie lange es warm bleibt, bestimmt allerdings der Speicher. Ein Inhalt von 100 Litern bei 60 Grad reicht, mit kaltem Wasser gemischt, für etwa 180 Liter Duschwasser von 38 Grad. Laufen 12 Liter pro Minute durch, lässt die Wärme nach rund 15 Minuten nach. Vor dem Kauf einer großen Kopfbrause gehen wir die Rechnung mit Ihrem Speicher durch; mehr Zahlen bietet die Seite Erlebnisbad.

Oberflächen für das weiche Wasser in Halle

Das Leitungswasser in Halle ist weich. Der Versorger HWS bezieht es zu 100 Prozent als Fernwasser aus der Rappbodetalsperre und nennt 4,23 Grad deutscher Härte. Kalkränder an Armaturen dürften daher meist schwächer ausfallen als bei hartem Wasser. Getrocknete Tropfen sieht man trotzdem, je nach Oberfläche unterschiedlich stark.

Chrom entsteht galvanisch und verträgt jeden gängigen Badreiniger, säurehaltige Kalklöser eingeschlossen. Tropfen fallen auf der spiegelnden Fläche auf, verschwinden aber mit einem Wisch. Innerhalb einer Serie ist Chrom fast immer die günstigste und am leichtesten lieferbare Ausführung.

Gebürstet heißt meist Edelstahloptik oder Nickel mit feinen Schleifspuren, oft als PVD-Schicht, per Vakuumverfahren aufgedampft, die Chrom an Härte übertrifft. Fingerabdrücke sieht man darauf kaum, Rückstände setzen sich in den Riefen dafür fester. Der Aufpreis zu Chrom beträgt innerhalb einer Serie gewöhnlich ein Fünftel bis die Hälfte.

Schwarz matt wird entweder pulverbeschichtet oder per PVD veredelt. Im Ausstellungsraum wirken beide gleich, im täglichen Gebrauch nicht: Saure Kalkentferner schaden der Pulverschicht, und selbst weiches Wasser hinterlässt auf Schwarz helle Trockenränder. Die Fläche will nach jedem Duschen abgezogen werden. Ist Ihnen das zu viel Pflege, ist Chrom die bessere Wahl.

Für das ganze Bad empfiehlt sich eine einzige Oberfläche. Zwei Fabrikate treffen bei Schwarz matt kaum denselben Farbton, und ein Ablaufventil, das eine Nuance heller ausfällt, zieht mehr Blicke an als die ganze Wand. Wie eine Wand ganz ohne Fugen aussieht, zeigt die Seite fugenlose Bäder.

Heiß im Speicher, ungefährliche 38 Grad an der Brause

Aufputz gegen Unterputz: die Unterschiede

Aufputz Unterputz
Späteste Entscheidung beim Montagetermin bevor gefliest wird
Wandtiefe ab Fliese in mm keine 60–95
Material Duschthermostat 150–350 € 500–1.200 €
Einbaudauer ein bis zwei Stunden etwa ein halber Arbeitstag, Vorwand extra
Zugang zur Technik Armatur abschrauben Kartusche nach vorn ziehen, Grundkörper bleibt in der Wand
Putzaufwand Gehäuse, Bögen und Unterseite nur Rosette und Hebel

Mit dem Mehrpreis für Unterputz bezahlen Sie eine aufgeräumte Wand, ein durchaus legitimer Wunsch. Alle Beträge sind Richtwerte nur für das Material. Wie sich dieser Posten in die Gesamtkosten eines Bads einfügt, erklärt Badsanierung Kosten. Ihr Festpreis-Angebot folgt auf den kostenlosen Ersttermin.

Was wir beim Ersttermin an Ihrer Wand prüfen

Ob Altbau in Giebichenstein oder Neubau in Heide-Süd: Jede Bauzeit in Halle hat ihre Leitungen auf ihre Weise in die Wand gebracht.

Beim Termin vor Ort prüfen wir durch Abklopfen, woraus die Wand hinter der Dusche besteht, messen den Wasserdruck und schauen uns Ihr Warmwassergerät an. Dann ist klar, ob Unterputz ohne extra Vorwand geht, ob ein Thermostat zur Warmwasserquelle passt und welchen Durchfluss die Leitung liefert. Ausgesucht wird die Armatur danach bei der Bemusterung, rechtzeitig vor dem Fliesen. Der Besuch ist kostenlos, unabhängig von einem Auftrag.

Erreichbar sind wir unter 01579 2834947 und über das Formular unten auf der Seite. Geht Ihr Vorhaben über die Armaturen hinaus, lesen Sie bei Waschtisch und Badumbau weiter.

Häufige Fragen

Ab welchem Bauschritt steht die Wahl zwischen Aufputz und Unterputz fest?

Mit dem Beginn der Fliesenarbeiten. Ein Unterputz-Grundkörper reicht 60 bis 95 Millimeter in die Wand und muss eingebaut sein, ehe gefliest wird; später tauscht man nur noch Rosette und Hebel. Aufputz passt auch nach Jahren noch auf zwei genormte Anschlussbögen im Abstand von 15 Zentimetern. Ob Ihre Wand Unterputz erlaubt, sehen wir beim Ersttermin.

Wie groß ist der Preisunterschied zwischen Unterputz und Aufputz?

Für einen Duschthermostat zahlen Sie beim Material 150 bis 350 Euro auf Putz und 500 bis 1.200 Euro unter Putz. Der Einbau braucht ein bis zwei Stunden beziehungsweise etwa einen halben Arbeitstag. Ist die Wand zu flach, entsteht eine Vorwand von 8 bis 10 Zentimetern, außer die Armatur sitzt in der ohnehin geplanten WC-Vorwand. Das Festpreis-Angebot für Ihre Wand folgt auf den kostenlosen Ersttermin.

Muss für Unterputz eine Revisionsklappe in die Fliesenwand?

Bei guten Serien nicht. Sind Rosette und Hebel abgenommen, kommen Kartusche, Rückflussverhinderer und Sieb nach vorn heraus, ohne dass jemand an den Grundkörper muss. Achten Sie auf Vorabsperrungen, kleine Ventile im Grundkörper. Fehlen sie, wird bei jedem Kartuschentausch das Wasser der ganzen Wohnung abgestellt. Passende Serien legen wir bei der Bemusterung vor.

Eignet sich für die Dusche ein Thermostat oder ein Einhebelmischer?

Ein Thermostat. Er hält eingestellte 38 Grad auch dann, wenn nebenan jemand die Spülung drückt. Dazu braucht er an beiden Anschlüssen wenigstens 1 bar Fließdruck, besser 1,5 bar. Am Waschbecken reicht ein Einhebelmischer, denn dort regeln Sie die Temperatur sowieso laufend nach. Den Fließdruck in Ihrer Leitung messen wir beim Ersttermin.

Warum arbeitet nicht jeder Durchlauferhitzer mit einem Thermostat zusammen?

Weil hydraulisch gesteuerte Geräte älterer Bauart erst ab einer Mindestmenge Wasser heizen. Drosselt der Thermostat darunter, schaltet das Gerät ab und das Wasser wird kalt. Elektronisch geregelte Geräte und zentrales Warmwasser aus Speicher oder Fernwärme machen keine Probleme. Welches Gerät bei Ihnen hängt, klären wir beim Ersttermin vor Ort, bevor eine Armatur bestellt wird.

Wie pflegeleicht sind schwarz matte Armaturen beim weichen Wasser in Halle?

Pflegeleichter als bei hartem Wasser, aber aufwendiger als Chrom. Das Wasser in Halle hat 4,23 Grad deutscher Härte und gilt als weich, Kalk dürfte sich deshalb meist wenig absetzen. Trockenränder von Tropfen sieht man auf Schwarz dennoch. Bei Pulverbeschichtung sind saure Kalkentferner tabu, also abziehen oder trockenwischen. Gebürstete Flächen zeigen Fingerabdrücke am wenigsten, kosten aber spürbar mehr als Chrom. Muster sehen Sie bei der Bemusterung.

Erfahrungen

Bewertungen bei Google

Hinter jedem Bad stehen über 10 Jahre Badbau in Halle. Ob die Arbeit gepasst hat, entscheiden danach Kundinnen und Kunden mit ihrer Bewertung bei Google, und daran messen wir uns.

4,9 von 5Google-Bewertungenfür unseren Betrieb in Halle
Bemusterung für eine Badsanierung in Halle: Fliesenmuster in Steinoptik, schwarze Wandarmatur und Musterfächer
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