Nach dem Umbau treten Sie ohne Stufe unter die Brause, genau an der Stelle der heutigen Wanne. Meist sind dafür drei bis fünf Arbeitstage nötig, danach härten Fugen und Silikon noch aus. Mit dem rund 40 Zentimeter hohen Rand entfällt auch der klamme Vorhang. Der Boden ist bis zum Ablauf durchgehend gefliest, Spritzwasser hält eine Glasscheibe zurück. Kleine Bäder wirken dadurch spürbar weiter.
Gebaut wird in einer einzigen Ecke, spürbar ist das an jedem Morgen. In vielen Haushalten wird kaum noch gebadet; die Wanne ist im Alltag eine Dusche mit hohem Einstieg, die viel Platz kostet. Hinzu kommt die Sturzgefahr, wenn man mit nassen Füßen auf dem rutschigen Boden der Wanne steht. Das gilt für jedes Alter.
Leitungen für Zu- und Abwasser liegen bereits an Ort und Stelle, Waschtisch und WC bleiben unangetastet. Der Tausch kostet daher nur einen Bruchteil eines Komplettbads und bringt für wenig Aufwand viel. Besonders gilt das im Gründerzeithaus mit seinem nachträglich eingebauten Kammerbad von erfahrungsgemäß rund 3 bis 5 Quadratmetern; dort nimmt die Wanne viel Raum ein. Mehr zu solchen Bädern steht auf der Seite zum Paulusviertel.



