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Badsanierung Gottfried-Keller-Siedlung: Einfamilienhaus aus den Sechzigern
Badsanierung · Gottfried-Keller-Siedlung

Badsanierung in der Gottfried-Keller-Siedlung

In der Gottfried-Keller-Siedlung stammt das Bad oft noch aus den Fünfzigern oder Sechzigern. Wir planen es neu, für heute und fürs Älterwerden. Für Wanne raus, Dusche rein nennen wir 3.500 bis 7.500 Euro als Richtwert.

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Was möchten Sie machen lassen?

Wählen Sie, was Ihrem Vorhaben am nächsten kommt. Die Einzelheiten klären wir im Gespräch.

Wie groß ist das Bad ungefähr?

Eine Schätzung genügt. Auf den halben Quadratmeter kommt es hier noch nicht an.

Was soll ins Bad?

Mehrfachauswahl. Was Sie hier nicht anklicken, geht später trotzdem.

Welche Anmutung schwebt Ihnen vor?

Nur als Richtung. Ausgesucht wird später in Ruhe.

Wann soll es losgehen?

Damit wir wissen, wie wir planen.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns und stimmen mit Ihnen den ersten Termin ab — bei Ihnen im Bad oder per Videocall, ganz wie Sie mögen.

Telefon oder E-Mail — eines von beiden genügt, damit wir uns bei Ihnen melden können.

Oder rufen Sie an: 01579 2834947, Mo–Fr 7–16:30 Uhr

Das Bad aus der Bauzeit in der Gottfried-Keller-Siedlung

Zwischen Trotha und Frohe Zukunft liegt ein Viertel, das die Stadt als Schwerpunkt für Wohnen im Eigentum führt. Die meisten Einfamilienhäuser der Gottfried-Keller-Siedlung entstanden in den fünfziger und sechziger Jahren, viele mit großem Garten. Das Bad liegt dort häufig im Ober- oder Erdgeschoss, hat meist ein Fenster und ist oft das einzige im Haus. Für Einfamilienhäuser der Sechziger gilt als Erfahrungswert eine Fläche von rund 5 bis 8 Quadratmetern.

Häufig zeigt der Raum noch die erste Einteilung: Wanne an der langen Wand, Becken unter dem Fenster, WC daneben. Wandfliesen hatten bis in die Siebziger meist Kantenlängen zwischen 10 und 15 Zentimetern und sitzen oft im Mörtelbett, also auf einer dicken Lage Zementmörtel statt auf dünnem Kleber. Wer sie abschlägt, trägt mehr ab, als die Fliese vermuten lässt.

Leitungen aus der Bauzeit tauschen wir in der Regel mit. Hinter neuen Fliesen und einer Abdichtung, wie sie DIN 18534 für Innenräume beschreibt, wären sie sonst für Jahrzehnte unerreichbar. Dazu kommt die Frage, wie das Bad in zwanzig Jahren genutzt wird.

Badplanung: Grundriss eines Bads auf dem Planungstisch

Was im Grundriss bleibt und was wandern darf

Die Decke unter dem Bad entscheidet über die Dusche

Unter einem Bad im Obergeschoss kann in Häusern der Fünfziger eine Holzbalkendecke liegen, eine Hohlsteindecke oder schon Beton. Von außen sieht man das nicht. Für die bodengleiche Dusche ist es trotzdem die erste Frage, denn ein Ablauf braucht Einbauhöhe, und Zementestrich bringt Gewicht: je Zentimeter Dicke gut 20 Kilogramm auf jeden Quadratmeter.

Auf Beton passt oft ein Punktablauf in flacher Bauart, dessen Gehäuse nur 65 bis 90 Millimeter hoch baut. Mit Gefälle, Abdichtung und Fliese wächst der Boden so um 95 bis 120 Millimeter, gemessen ab Rohdecke. Auf Holzbalken verlegen wir Trockenestrich, also verschraubte Platten statt nassem Zement, und entwässern über einen Wandablauf in der Vorwand. Reicht auch dafür die Höhe nicht, bleibt eine aufgesetzte Flachduschwanne, deren Rand 25 bis 35 Millimeter misst. Gewissheit bringt eine kleine Probeöffnung an verdeckter Stelle.

Am Hang schützt eine Satzung das Äußere, nicht das Bad

Ende der dreißiger Jahre entstand das Wohnquartier Am Hang: zweigeschossige Putzbauten mit Walmdach, jeweils aus zwei Segmenten gebaut, an einer hufeisenförmig geführten Straße. Die Anlage ist vollständig erhalten. Die Stadt hat sie mit Beschluss vom 26.05.2004 unter die städtebauliche Erhaltungssatzung Nr. 56 „Wohnquartier Am Hang“ gestellt, bekannt gemacht im Amtsblatt Nr. 12 vom 23.06.2004.

Grundlage ist § 172 BauGB. Änderungen an Fassade, Fenstern oder Wohnungszuschnitt brauchen hier eine Genehmigung der Stadt; das Bad innen in der Regel nicht. Das gilt auch für Vorhaben, die sonst ohne Baugenehmigung auskämen, etwa ein größeres Badfenster oder ein Lüftungsgitter in der Außenwand. Innen sind die Bäder dieser Häuser oft kleiner, als Erfahrungswert rund 4 bis 7 Quadratmeter.

Ein Gäste-WC unten entlastet das Bad oben

Liegt das einzige Bad im Obergeschoss, lohnt ein Blick ins Erdgeschoss. Ein schmaler Raum neben dem Eingang oder unter der Treppe reicht oft für ein Gäste-WC mit Handwaschbecken. Das hilft morgens, wenn mehrere ins Bad wollen, und während der Sanierung oben, weil eine Toilette im Haus bleibt. Wird die Treppe später beschwerlich, kann daraus mit einer Dusche ein zweites Bad werden, sofern Fläche und Abfluss reichen. Mehr unter Gäste-WC.

Grenzt oben ein separates WC ans Bad, lässt sich die Trennwand oft entfernen, wenn sie nicht trägt; ist sie tragend, rechnet zuerst ein Statiker. Abbruch, Sturz, Putz, Boden und neu geführte Leitungen kosten zusätzlich 2.000 bis 4.000 Euro, als Richtwert. Ob der Platz das getrennte WC aufwiegt, entscheidet Ihr Haushalt. Das Festpreis-Angebot nach dem Ersttermin stellt beide Wege nebeneinander. Ideen für wenig Fläche zeigt die Seite kleines Bad.

Fugenlos ausgeführte bodengleiche Dusche mit Regenbrause

Ein Bad, das auch mit 80 noch passt

Was ein Bad in der Gottfried-Keller-Siedlung kostet

Für ein komplett erneuertes Bad mit 6 bis 8 Quadratmetern, neue Leitungen, Abdichtung, Fliesen und Objekte eingeschlossen, nennen wir in Halle 13.000 bis 21.500 Euro brutto. Ändert sich der Grundriss, etwa weil Bad und WC zusammengehen, sind es 15.500 bis 25.500 Euro. Fliegt nur die Wanne raus und kommt eine bodengleiche Dusche hinein, bleibt es bei drei bis fünf Arbeitstagen und 3.500 bis 7.500 Euro. Mehr kostet es, wenn der alte Estrich ganz heraus muss oder ein eigener Stromkreis fehlt. Das sind Richtwerte; verbindlich ist das Festpreis-Angebot nach dem Ersttermin, das Bedarfspositionen einzeln mit Preis aufführt.

Die Posten im Einzelnen erklärt Badsanierung Kosten, die Folge der Arbeitstage Ablauf einer Badsanierung. Auf der Rechnung steht der Lohn als eigener Posten; 20 Prozent davon mindern nach § 35a EStG Ihre Steuer, bis 1.200 Euro jährlich, wenn Sie selbst im Haus wohnen und überweisen (Stand Oktober 2026). Neben einem KfW-Kredit für dieselbe Maßnahme gilt das nicht, für Kosten mit Zuschuss der Pflegekasse sagen wir keinen Steuerbonus zu. Das Land fördert über „Sachsen-Anhalt MODERN“ mit einem Darlehen der IB, beantragt vor dem Vertragsschluss. Der Investitionszuschuss 455-B der KfW lässt sich im Moment nicht beantragen (Stand Oktober 2026).

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Baustelle in der Gottfried-Keller-Siedlung: Platz im Garten

Die Grundstücke hier haben oft große Gärten, und Autos gibt es viele: Ende 2023 kamen auf 1.000 Einwohner 572,2 Pkw, in der ganzen Stadt 390,7. Der Container steht deshalb meist auf dem eigenen Grundstück, in der Einfahrt oder auf Bohlen im Garten. Muss er auf Gehweg oder Fahrbahn, braucht es eine Sondernutzung der Stadt, beantragt mindestens 14 Tage vor Beginn. Ein Haltverbot beantragen wir sieben Werktage vorher, die Schilder stehen drei volle Tage vor dem Termin.

Das Leitungswasser in Halle ist mit rund 4 °dH weich; eine Enthärtungsanlage braucht das neue Bad in der Regel nicht. Auch in den Nachbarvierteln sind wir unterwegs: in Trotha im Westen, in Frohe Zukunft jenseits der Gottfried-Keller-Straße und in Seeben-Tornau-Mötzlich an der Mötzlicher Straße.

Schon beim ersten Anruf helfen drei Angaben: Baujahr, Etage des Bads und ob es unten ein WC gibt. Der Ersttermin kostet nichts; er findet in Ihrem Haus statt oder per Videocall, den Termin vereinbaren Sie unter 01579 2834947. Decke, Leitungen und Elektrik sehen wir uns vor Ort an, darauf folgt das Festpreis-Angebot. Wer schreiben möchte, findet das Formular am Ende der Seite.

Häufige Fragen

Wie viel kostet ein neues Bad in der Gottfried-Keller-Siedlung?

Rund 13.000 bis 21.500 Euro brutto, gerechnet für 6 bis 8 Quadratmeter samt Leitungen, Abdichtung, Fliesen und Objekten. Mit geändertem Grundriss sind es 15.500 bis 25.500 Euro. Für den bloßen Umstieg von der Wanne auf eine bodengleiche Dusche setzen wir 3.500 bis 7.500 Euro an. Den verbindlichen Festpreis erhalten Sie schriftlich, nachdem wir beim kostenlosen Ersttermin Ihr Bad gesehen haben.

Brauche ich im Wohnquartier Am Hang eine Genehmigung für das neue Bad?

Für das Bad innen in der Regel nicht. Das Wohnquartier Am Hang liegt unter der städtebaulichen Erhaltungssatzung Nr. 56 aus dem Jahr 2004. Genehmigen muss die Stadt dort Änderungen an Fassade, Fenstern oder Wohnungszuschnitt, auch wenn sie sonst verfahrensfrei wären. Ein größeres Badfenster oder ein Lüftungsgitter in der Außenwand fällt darunter. Wir klären das vor dem Angebot und planen die Zeit für den Antrag ein.

Geht eine bodengleiche Dusche im Einfamilienhaus der Sechziger?

In den meisten Fällen ja; entscheidend ist die Decke unter dem Bad. Über Beton genügt oft ein flach bauender Ablauf, dessen Gehäuse 65 bis 90 Millimeter braucht. Über Holzbalken kommt Trockenestrich zum Einsatz, das Wasser läuft in einen Wandablauf oder in eine aufgesetzte Flachduschwanne mit 25 bis 35 Millimeter hohem Rand. Welche Decke Ihr Haus hat, zeigt eine kleine Probeöffnung beim Termin vor Ort.

Zahlt die Pflegekasse beim Badumbau in der Gottfried-Keller-Siedlung mit?

Sie kann, sofern ein Pflegegrad besteht. Nach § 40 Abs. 4 SGB XI sind bis 4.180 Euro je Maßnahme drin (Stand Oktober 2026), und die Kasse prüft jeden Fall für sich: Der Umbau muss die häusliche Pflege erleichtern oder eine möglichst selbstständige Lebensführung wiederherstellen. Weil die Kasse erst ab Antragstellung leistet, gilt: erst Antrag, dann Auftrag. Das Angebot dafür erhalten Sie nach dem Ersttermin.

Wie lange fehlt in der Gottfried-Keller-Siedlung das einzige Bad im Haus?

Ohne neuen Grundriss meist acht bis zwölf Arbeitstage, mit geändertem Zuschnitt zwölf bis fünfzehn; ein reiner Wannentausch dauert drei bis fünf Tage. Den meisten Lärm machen Abbruch und Stemmen am Anfang. Ein Gäste-WC im Erdgeschoss überbrückt die Zeit gut. Fehlt es, sprechen wir beim Ersttermin über eine Übergangslösung, bevor der Abbruch beginnt.

Wohin mit dem Container, wenn die Einfahrt zu schmal ist?

Dann kommt er auf Gehweg oder Fahrbahn, und dafür braucht es eine Sondernutzung der Stadt, beantragt mindestens 14 Tage vor Beginn. Die Gebühr liegt je nach Straßengruppe bei 0,15 bis 0,22 Euro je Quadratmeter und Tag. Ohne Platz auf dem Grundstück stellen Sie als Eigentümer den Antrag; Lageplan im Maßstab 1:500 und Unterlagen bereiten wir vor. In der Siedlung reicht aber meist der eigene Garten.

Erfahrungen

Bewertungen bei Google

Hinter jedem Bad stehen über 10 Jahre Badbau in Halle. Ob die Arbeit gepasst hat, entscheiden danach Kundinnen und Kunden mit ihrer Bewertung bei Google, und daran messen wir uns.

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Ihr Bad in der Gottfried-Keller-Siedlung

Beschreiben Sie kurz Ihr Vorhaben, oder rufen Sie einfach an. Wir kommen vorbei, sehen uns an, was geht, und nennen Ihnen einen Festpreis — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

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