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HAL-Bad — zur Startseite HAL-Bad Badsanierung Halle ÜBER 10 JAHRE Meisterbetrieb für Badbau
Spiegel mit integriertem Licht über einem Waschtisch im Bad
Meisterbetrieb für Badbau

Spiegelschrank: Höhe, Breite, Tiefe und Beleuchtung

Der Abstand zwischen Beckenrand und Schrankunterkante entscheidet über alles Weitere, richtig sind 15 bis 20 Zentimeter. Steht dieses Maß vor dem Fliesen fest, sitzen Lichtauslass und Bohrungen später an der passenden Stelle.

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Alle genannten Preise verstehen sich inklusive gesetzlicher Umsatzsteuer.

Welche zwei Maße den Spiegelschrank bestimmen

Gekauft wird der Spiegelschrank meist ganz zum Schluss, häufig erst nach dem Verfugen. Dabei hängt von seiner Höhe ab, an welcher Stelle die Stromleitung für die Beleuchtung aus der Wand kommt. Verlegt wird diese Leitung jedoch schon in der Rohbauphase, gleich nach dem Abbruch. Wer so plant, fängt am falschen Ende an.

Im Kern braucht die Planung nur zwei Zahlen. Die erste ist der Abstand vom Waschtisch zur Unterkante, die zweite die Höhe der Oberkante, gemessen ab dem fertigen Fußboden. Aus diesem Paar folgen Breite, Tiefe und Lage der Leuchten nahezu automatisch.

Zwischen Becken und Unterkante bleiben 15 bis 20 Zentimeter

Sitzt der Schrank niedriger, landen beim Händewaschen Tropfen auf der Scheibe und an der Korpusunterseite. Sitzt er deutlich höher, verliert er den optischen Bezug zum Waschtisch, und auf dem leeren Wandstück dazwischen sammeln sich Zahnputzbecher und Cremetuben.

Damit richtet sich die Unterkante nach der Höhe des Waschtischs, und diese wiederum nach Ihrer Körpergröße. Eine bewährte Faustregel lautet: Der Beckenrand liegt 10 bis 15 Zentimeter unterhalb des angewinkelten Ellenbogens. Wie man darauf kommt, erklärt der Ratgeber Waschtisch; was daraus für den Spiegel folgt, zeigt die Übersicht.

Körpergröße Waschtisch, Oberkante in cm Spiegelschrank, Unterkante in cm Spiegelschrank, Oberkante in cm
unter 1,65 m 85–87 100–107 mindestens 160
1,65–1,75 m 88–90 103–110 mindestens 170
1,75–1,85 m 90–93 105–113 mindestens 180
über 1,85 m 93–95 108–115 mindestens 190

Bei einer Aufsatzschale, also einem Becken auf statt in der Platte, verschiebt sich der Ausgangspunkt: Gemessen wird vom oberen Schalenrand aus. Wer stattdessen die Platte als Bezug nimmt, setzt den Schrank 12 bis 15 Zentimeter zu niedrig. Beim Ausspülen des Bechers stoßen Sie dann an die Unterkante.

Die Oberkante endet bei 180 bis 190 Zentimetern

Die letzte Spalte der Übersicht beruht auf einem schlichten Gesetz der Optik. Damit Ihr Scheitel noch im Spiegel erscheint, muss dessen oberer Rand etwa auf halber Strecke zwischen Augen und Kopfoberseite liegen, also gut sechs Zentimeter über Augenhöhe. Für jemanden mit 1,85 Metern sind das rund 180 Zentimeter. Maßgeblich ist, wer im Haushalt am größten ist.

Die meisten Spiegelschränke im Handel haben eine Bauhöhe von 70 bis 80 Zentimetern. Beginnt der Korpus auf 110 Zentimetern, schließt er folglich zwischen 180 und 190 Zentimetern ab, und damit kommen fast alle Haushalte aus. Ein höheres Modell lohnt sich kaum, denn Ablagen über 190 Zentimetern erreichen viele nur auf den Zehenspitzen. Oben landet dann, was ohnehin selten gebraucht wird.

Der Spiegel ist mindestens so breit wie das Becken

Waschtisch, Breite in cm Passender Spiegelschrank in cm
Einzelbecken 60 60–70
Einzelbecken 80 80–90
Einzelbecken 100 90–120
zwei Becken, 140–160 140–160, zwei- bis dreitürig

Die Mindestbreite gibt das Becken vor: Ist der Spiegel schmaler, steht die Front des Unterschranks an beiden Seiten über. Nach oben bleibt Spielraum. Reicht die Fläche von Wand zu Wand, wirkt das Bad tiefer, ohne Stellfläche zu kosten. Das gilt für das schmale Kammerbad im Gründerzeithaus, als Erfahrungswert meist rund 3 bis 5 m², ebenso wie für die oft fensterlose Sanitärzelle im Plattenbau mit rund 2,5 bis 4 m². Mehr Ideen sammelt der Ratgeber kleines Bad.

Die Schranktiefe lässt dem Kopf genug Raum

Ein Aufputzschrank hängt vor der Wand und hat meist eine Tiefe von 12 bis 17 Zentimetern. Störend ist das selten, solange das Becken weiter nach vorn ragt als der Korpus. Bei einem 50 Zentimeter tiefen Waschtisch liegen gut 30 Zentimeter zwischen Schrankfront und vorderer Beckenkante. Ihr Kopf befindet sich beim Waschen ohnehin weiter vorn.

Drei Situationen machen es eng. Bei einem kleinen Handwaschbecken, das lediglich 35 bis 40 Zentimeter in den Raum ragt, rückt die Schrankfront nahe an die Stirn; die Unterkante rückt dann von 15 auf 20 Zentimeter über dem Waschtisch hoch. Hängt der Schrank neben einer Tür oder in einer Nische, brauchen seine aufschwingenden Türen 30 bis 40 Zentimeter Platz davor. Und bei einer Aufsatzschale mit hoher Armatur darf der Auslauf die geöffnete Tür nicht behindern.

Am unauffälligsten ist ein Unterputzschrank. Er sitzt in einer Vorwand, einer vorgesetzten Installationswand aus Trockenbau, die dafür mindestens 15 Zentimeter tief sein muss. Der Korpus verschwindet dann ganz, und das Glas schließt nahezu flächenbündig mit den Fliesen ab. Entscheiden müssen Sie das noch vor dem Beplanken des Ständerwerks. Später ist die Wand zu.

Doppelwaschtisch mit zwei Becken auf einem Unterschrank und je einem eigenen Spiegel darüber

Gutes Spiegellicht kommt von beiden Seiten

Eine Lampe oberhalb des Spiegels beleuchtet hauptsächlich den Kopf von oben. Unter den Brauen, neben der Nase und unter dem Kinn entstehen Schatten, und gerade diese Partien betrachten Sie beim Rasieren oder Schminken. Zwei Leuchtflächen seitlich des Gesichts sorgen dagegen für gleichmäßige Helligkeit von der Stirn bis zum Kinn. Viele Spiegelschränke haben deshalb senkrechte LED-Streifen in den Seitenteilen.

Vier Werte bestimmen, wie gut das funktioniert. Die Mitte der Leuchtfläche liegt auf 160 bis 170 Zentimetern Höhe. Die Lichtfarbe beträgt 3.000 bis 4.000 Kelvin, also warmweiß bis neutralweiß. Der Farbwiedergabeindex, kurz Ra, erreicht 90 oder mehr, sonst wirken Haut und Make-up verfälscht. Pro Leuchtfläche reichen 400 bis 700 Lumen, was am Gesicht ungefähr 500 Lux ergibt. Wie Decken- und Akzentlicht dazukommen, beschreibt der Ratgeber Badbeleuchtung.

Stromanschluss, Steckdose und Schutzbereiche im Bad

Spiegelschränke mit Beleuchtung werden fest verdrahtet, das heißt, sie hängen direkt an einer Leitung aus der Wand und nicht an einem Stecker. Praktisch ist eine Steckdose im Inneren des Schranks, etwa für Rasierer oder elektrische Zahnbürste. Eine zusätzliche Steckdose außen setzen wir bevorzugt seitlich auf etwa 110 Zentimeter. Über dem Becken wäre sie dem Spritzwasser ausgesetzt.

Richtung Dusche und Badewanne regelt DIN VDE 0100-701 die Schutzbereiche. Oberhalb von Wanne und Duschfläche bis 225 Zentimeter Höhe und seitlich davon auf 60 Zentimetern Breite sind Schalter und Steckdosen tabu. Jeder Badstromkreis braucht einen Fehlerstromschutzschalter, der ab 30 Milliampere Fehlerstrom sofort trennt; in älteren Wohnungen fehlt er nicht selten. In Plattenbauten stecken mitunter noch Aluminiumleitungen, deren Zustand wir uns bei geöffneter Wand ansehen.

Barrierefreier Spiegel für Sitzende und Stehende

DIN 18040-2 sieht einen Spiegel vor, der im Rollstuhl genauso nutzbar ist wie im Stand; im Bestand ist die Norm eine Empfehlung. Mit einem Schrank, dessen Unterkante auf 110 Zentimetern liegt, gelingt das nicht. Besser eignet sich ein großer Flächenspiegel, der knapp oberhalb des Beckens beginnt und sich nach oben bis etwa 190 Zentimeter zieht. Für den Waschtisch gelten dabei höchstens 80 Zentimeter Oberkante. Ablagen wandern in einen niedrigen Hochschrank daneben, denn über 140 Zentimetern greift man aus dem Rollstuhl meist ins Leere. Alle weiteren Maße finden Sie im Ratgeber barrierefreies Bad.

Preise für Spiegel, Spiegelschrank und Anschluss in Halle

Arbeit Dauer Kosten mit Montage
Flachspiegel 60–100 cm, ohne Strom 1–2 Stunden 120–400 €
LED-Spiegelschrank zum Aufhängen 2–3 Stunden 400–1.200 €
Unterputz-Spiegelschrank in der Vorwand gemeinsam mit dem Trockenbau ab 1.200 €
Unterputz-Anschluss oder neue Steckdose gemeinsam mit der Elektrik 150–350 € Arbeitslohn

Diese Werte gelten für Wände ohne Besonderheiten. Was bei Ihnen nötig ist, klären wir vor Ort; nach dem kostenlosen Ersttermin bekommen Sie ein Festpreis-Angebot, in dem Bedarfspositionen einzeln mit Preis stehen. Den Lohnanteil führt die Rechnung gesondert auf. Für Arbeiten im eigenen Haushalt, auch in einer Mietwohnung, ziehen Sie nach § 35a EStG 20 % davon von der Einkommensteuer ab, maximal 1.200 Euro jährlich (Stand Oktober 2026). Was eine komplette Sanierung kostet, erklärt die Seite Kosten einer Badsanierung.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Drei Planungsfehler, die beim Blick in den Spiegel stören

Wie wir die Maße in Halle gemeinsam mit Ihnen festlegen

Als Meisterbetrieb für Badbau sanieren wir Bäder in ganz Halle, vom schmalen Kammerbad eines Gründerzeithauses bis zur fensterlosen Sanitärzelle im Plattenbau. Unser Angebot listet jede Position einzeln auf, die Schlussrechnung trennt Lohn und Material.

Im ersten Termin vergleichen wir die Höhe des Waschtischs mit Ihrer Körpergröße, zeichnen beide Kanten des Spiegels an und legen die Position der Auslassdose fest. Geht es nur um einen Spiegel ohne neuen Anschluss, reicht oft ein Videocall; Sie halten dabei das Maßband an Becken und Wand. Leitungen und Elektrik prüfen wir dagegen vor Ort. Dieser erste Besuch ist für Sie kostenfrei und ohne Verpflichtung. Im Anschluss erhalten Sie ein Festpreis-Angebot.

Unterwegs sind wir im gesamten Stadtgebiet, vom Paulusviertel bis Silberhöhe, und im Umland, etwa in Petersberg, Landsberg, Merseburg und Teutschenthal. Wenn Sie vorab wissen möchten, wie hoch Ihr Schrank hängen sollte, wählen Sie 01579 2834947; telefonisch erreichen Sie uns Mo–Fr 7–16:30 Uhr. Eine Nachricht über das Anfrageformular weiter unten kommt ebenso bei uns an.

Häufige Fragen

Welcher Abstand gehört zwischen Waschtisch und Spiegelschrank?

Zwischen Beckenrand und Unterkante liegen 15 bis 20 Zentimeter. Liegt der Waschtischrand auf 90 Zentimetern, setzt der Spiegel bei 105 bis 110 Zentimetern an; bei 70 bis 80 Zentimetern Schrankhöhe endet er zwischen 180 und 190 Zentimetern. Bei Aufsatzschalen zählt der obere Schalenrand, nicht die Platte. Ob die Werte zu Ihrer Körpergröße passen, rechnen wir im kostenlosen Ersttermin nach.

Welche Breite braucht ein Spiegelschrank über dem Waschtisch?

Mindestens die Breite des Beckens. Ein 60er Waschtisch verträgt einen Spiegel von 60 bis 70 Zentimetern, ein 100er einen von 90 bis 120, ein Doppelwaschtisch einen von 140 bis 160 Zentimetern. Fällt der Spiegel schmaler aus, steht die Möbelfront an den Seiten über. In kleinen Bädern darf die Spiegelfläche ruhig bis an die Wand reichen. Beim Ersttermin nehmen wir das Maß direkt an Ihrer Wand.

Welche Schranktiefe stört beim Waschen nicht?

Die üblichen 12 bis 17 Zentimeter sind unproblematisch, solange das Becken weiter vorsteht als der Korpus. Ein 50 Zentimeter tiefer Waschtisch lässt gut 30 Zentimeter Luft bis zur Front. Enger wird es über kleinen Becken mit 35 bis 40 Zentimetern Tiefe; dort empfiehlt sich ein Abstand von 20 statt 15 Zentimetern. Ein Unterputzschrank in der Vorwand ragt überhaupt nicht hervor. Entscheiden sollten Sie das vor dem Trockenbau, am besten schon beim Ersttermin.

Leuchtet ein Spiegelschrank mit seitlichem Licht das Gesicht besser aus als eine Lampe darüber?

Ja. Eine Leuchte über dem Kopf erzeugt Schatten unter Brauen und Kinn. Zwei Leuchtflächen links und rechts, mittig auf 160 bis 170 Zentimetern, machen das Gesicht von beiden Seiten hell. Empfehlenswert sind 3.000 bis 4.000 Kelvin Lichtfarbe sowie ein Farbwiedergabeindex von mindestens Ra 90; sonst wirkt der Teint fahl. Für die Grundhelligkeit bleibt eine Deckenleuchte nützlich. Den Austrittspunkt der Leitung bestimmen wir im Ersttermin.

Ist eine Steckdose neben dem Spiegelschrank erlaubt?

Ja, am besten seitlich auf etwa 110 Zentimetern, denn über dem Becken bekommt sie Wasser ab. Abstand braucht sie zu Dusche und Wanne: Nach DIN VDE 0100-701 haben Schalter und Steckdosen über Wanne und Duschfläche bis in 225 Zentimeter Höhe keinen Platz, ebenso wenig im 60 Zentimeter breiten Bereich daneben. Alle Badstromkreise sichert ein Fehlerstromschutzschalter mit 30 Milliampere. Die Position der Dose besprechen wir im Ersttermin.

Mit welchen Kosten rechnet man für Spiegelschrank und Montage?

Für einen beleuchteten Spiegelschrank samt Montage sind 400 bis 1.200 Euro üblich, für einen schlichten Spiegel 120 bis 400 Euro. Eingebaut in eine Vorwand beginnt der Preis bei 1.200 Euro; ein neuer Unterputz-Anschluss schlägt mit 150 bis 350 Euro Arbeitslohn zu Buche. Bei Arbeiten im eigenen Haushalt lässt sich der Lohnanteil nach § 35a EStG teilweise von der Steuer absetzen (Stand Oktober 2026). Es handelt sich um Richtwerte; das Festpreis-Angebot folgt nach dem kostenlosen Ersttermin.

Erfahrungen

Bewertungen bei Google

Hinter jedem Bad stehen über 10 Jahre Badbau in Halle. Ob die Arbeit gepasst hat, entscheiden danach Kundinnen und Kunden mit ihrer Bewertung bei Google, und daran messen wir uns.

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