Der Platzbedarf der Kabine in Zentimetern
Wie viel Fläche die Kabine braucht, hängt an der Zahl der Nutzer. Ein Paar, das sitzend
sauniert, braucht innen 140 mal 140 Zentimeter, knapp 2 Quadratmeter. Für eine Person
allein genügt das Innenmaß 100 mal 100 Zentimeter, also 1 Quadratmeter.
Viele schätzen den Bedarf zu hoch ein, weil sie die Fläche des ganzen Bades vor Augen
haben. Entscheidend sind das Innenmaß der Kabine und ein freier Streifen vor der Tür,
damit sie sich öffnen lässt.
| Nutzung | Innen (cm) | Grundfläche (m²) |
| Einzelkabine zum Sitzen | 100 × 100 | 1 |
| Paar, beide sitzen | 140 × 140 | rund 2 |
| Paar, einer liegt auf der Bank | 200 × 170 | 3,4 |
| Familie mit drei bis vier Personen | 200 × 200 | 4 |
Rechnen Sie außen die Stärke der Kabinenwand hinzu und einen Spalt von 5 bis 10
Zentimetern zu allen Seiten. Durch diesen Spalt zieht Luft hinter die Elemente, und das
Holz hat Spiel, wenn es bei Hitze und Feuchte arbeitet. Auch zur Decke bleibt so viel
Luft. Saunatüren sind ohne Schloss und schwingen nach außen auf, deshalb halten wir davor
80 Zentimeter frei. Ganzglastüren haben meist 70 Zentimeter Breite und 190 Zentimeter
Höhe.
Serienkabinen sind zwischen 199 und 204 Zentimeter hoch. Altbauten mit hohen Decken
bieten darüber viel Spielraum, und selbst im Neubau mit üblicherweise 250 Zentimetern
Raumhöhe passt eine Kabine von der Stange. Steht sie unter einer Dachschräge, zum Beispiel
im ausgebauten Dach, fertigen wir sie passend an.
Eine Elementsauna wiegt 150 bis 350 Kilogramm; auf die Stellfläche verteilt, tragen
übliche Wohnungsdecken das in der Regel ohne Weiteres. Massivholzkabinen bringen dagegen
500 bis 900 Kilogramm auf die Waage. Weil Gründerzeithäuser meist Holzbalkendecken mit
Einschub haben, prüfen wir dort die Decke, bevor bestellt wird. Ideal steht die Kabine der
Dusche gegenüber, damit der Weg vom Aufguss zum kalten Wasser kurz bleibt. Was eine breite
Schwallbrause an Leitungsquerschnitt und Warmwasser braucht, erklärt die Seite
Erlebnisbad.