Der Ablauf vom Ersttermin bis zur Übergabe
Zwei Termine gehen dem ersten Bautag voraus. Beim Ersttermin in Ihrem Bad sehen wir uns Strang, Aufbauhöhe, Elektrik und Abluft an; ein Videocall taugt fürs Kennenlernen, ersetzt diesen Blick aber nicht.
Im zweiten Termin, der Bemusterung, wählen Sie Fliesen, Armaturen und Sanitärobjekte und sehen den künftigen Raum zum ersten Mal vor sich. Lagerware kommt in der Regel binnen weniger Tage, Maßgefertigtes wie eine Duschabtrennung braucht mehrere Wochen. Den ersten Bautag setzen wir deshalb erst, wenn alles geliefert ist. Jeden Schritt beschreibt der Ablauf einer Badsanierung.
Auf der Baustelle folgt ein Gewerk dem anderen: Abbruch und Abtransport in den ersten zwei bis drei Tagen, anschließend Installation von Wasser, Abwasser und Strom, dann Trockenbau und Putz. Nach der Abdichtung und ihrer Trockenzeit kommen Fliesen und Fugen, zuletzt Maler und Endmontage. In Summe sind es zehn bis fünfzehn zusammenhängende Arbeitstage; am Abend davor wissen Sie, wer am nächsten Morgen kommt.
Der Festpreis deckt ab:
- Abbruch, Abtransport und Entsorgungsnachweis
- Installation von Wasser, Abwasser und Elektrik
- Abdichtung nach DIN 18534 und alle Fliesenarbeiten
- Trockenbau, Anstrich und Einbau der Sanitärobjekte
Wenn Sie die Sanitärobjekte selbst auswählen möchten, führt das Angebot dafür einen Budgetposten in einer eigenen Zeile. Über ihn entscheiden Sie, der übrige Preis ändert sich dadurch nicht.
Die Abnahme machen wir gemeinsam: Wir gehen das fertige Bad Punkt für Punkt durch, Restarbeiten kommen ins Protokoll. Sie erhalten danach Herstellerunterlagen und Abdichtungsnachweis, dazu die Rechnung mit eigens ausgewiesenem Lohnanteil, den Sie für § 35a EStG brauchen. Leitungen, Abdichtung und Fliesen zählen zu den Arbeiten am Bauwerk, für sie gilt eine Gewährleistungsfrist von fünf Jahren ab Abnahme (§ 634a BGB, Stand Oktober 2026). Silikonfugen sind Wartungsfugen, die regelmäßig geprüft und bei Bedarf erneuert werden; welches Material verwendet wurde, steht im Protokoll.