Treppe, Container, Halteverbot: so kommt das Material ins Bad
Die Organisation beginnt vor der Haustür. Ob ein Haus in der Wohnstadt Nord einen Aufzug hat,
klären wir beim Ersttermin. Fehlt er, wird alles über die Treppe getragen, auch im Blockrand und
in den Reihenhäusern. Vorher decken wir Stufen, Geländer und Kanten mit Vlies und Kantenschutz
ab; das Tragen ist im Festpreis enthalten.
Passt kein Container aufs Grundstück, steht er auf öffentlichem Grund. Dafür braucht es eine
Sondernutzungserlaubnis der Stadt, schriftlich beantragt beim Team Sondernutzung / Märkte,
mindestens 14 Tage vor Beginn und mit einem Lageplan im Maßstab 1:500. Die Stadt kann eine
Sicherheitsleistung verlangen, die Gebühr richtet sich nach Fläche, Tagen und Straßengruppe.
Den Antrag bereiten wir mit Ihnen vor.
Für eine Halteverbotszone ist das Team Sperrungen der Stadt zuständig. Die vollständigen
Unterlagen sollen sieben Werktage vorher vorliegen, die Stadt nennt außerdem mindestens 14 Tage
Vorlauf. Die Schilder stehen drei volle Tage vor dem Termin, der Tag des Aufstellens zählt nicht
mit. Diese Angaben beziehen sich auf Umzüge; für eine Baustelle kann eine eigene
verkehrsrechtliche Anordnung nötig sein, das klären wir rechtzeitig.
Am Anger Saalwerderstraße prüfen wir besonders genau, wo ein Container stehen kann, ohne die
Rasenflächen zu beschädigen. Die Reihenhäuser an der Kopernikusstraße teilen sich die Wände mit
den Nachbarn, Stemm- und Bohrarbeiten kündigen wir dort deshalb vorher an.
Im Mehrfamilienhaus melden wir Bauzeit und Wasserabstellungen früh bei der Verwaltung an, ob
HWG, Genossenschaft oder privater Eigentümer. Im Treppenhaus hängt ein Aushang, wann das Wasser
fehlt und wann es laut wird. Was die Eigentümergemeinschaft beschließen muss, steht unter
Bad in der Eigentumswohnung.