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4,9 von 5bei Google für unseren Betrieb in HalleMeisterbetriebüber 10 Jahre Badbau in HalleMo–Fr 7–16:30 Uhrpersönlich erreichbar
HAL-Bad — zur Startseite HAL-Bad Badsanierung Halle ÜBER 10 JAHRE Meisterbetrieb für Badbau
Bodengleich geflieste Dusche, deren Boden ohne Kante in den übrigen Raum übergeht
Meisterbetrieb für Badbau

Bodengleiche Dusche: wie viel Höhe der Boden mitbringen muss

Eine Dusche ohne Stufe braucht vor allem Bodenhöhe. Für einen gewöhnlichen Punktablauf rechnen Sie in Halle wie anderswo mit 120 bis 150 Millimetern zwischen Rohdecke und Fliesenoberkante.

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Die Höhe unter der Fliese entscheidet über die Stufe

Bei einer bodengleichen Dusche richtet sich der Blick meist zuerst auf Breite und Tiefe der Fläche. Die strengere Grenze verläuft jedoch unter dem Belag: Ablaufkörper, Gefälle, Abdichtung und Estrich teilen sich den Raum zwischen Rohdecke und Fliese, und was dort an Millimetern fehlt, holt keine Planung zurück. Entspannter ist die Lage mit einem Wandablauf, weil dessen Geruchsverschluss in der Vorwand liegt; dieses kleine Wasserpolster hält den Kanalgeruch zurück. Ihm genügen deshalb 70 bis 100 Millimeter.

Zwei Höhenangaben werden in Angeboten leicht verwechselt. Die Einbauhöhe nennt der Hersteller für den Ablaufkörper allein, ohne die Schichten darüber und darum herum. Die Aufbauhöhe dagegen zählt das gesamte Schichtpaket von der Rohdecke bis zur Oberfläche der verlegten Fliese. Allein dieser Wert entscheidet über die Stufe, und nur ihn können Sie zu Hause selbst nachmessen. Bei jeder Angabe auf dieser Seite ist vermerkt, welche der beiden Höhen gemeint ist.

In Halle prägen Mehrfamilienhäuser der Gründerzeit die dicht bebauten Viertel, darunter Nördliche und Südliche Innenstadt sowie das Paulusviertel. Zwischen Rohdecke und Oberbelag stehen in solchen Altbauten erfahrungsgemäß häufig 12 bis 16 Zentimeter zur Verfügung. Bauten aus den Fünfziger- bis Siebzigerjahren bringen oft nur 8 bis 10 mit. Wie dick der Boden ist, verrät grob die Schwelle zum Flur. Gewissheit gibt erst der geöffnete Boden.

Geöffnete Vorwand mit Steigleitung, Platz für den Geruchsverschluss eines Wandablaufs

Aufbauhöhen der gängigen Ablaufsysteme im Vergleich

Spalte zwei nennt nur den Ablaufkörper, Spalte drei den kompletten Aufbau bis zur fertigen Fliese. Vergleichen Sie die verfügbare Bodenhöhe deshalb immer mit dem Wert aus Spalte drei.

Ablaufart Ablaufkörper allein, Einbauhöhe in mm Gesamtaufbau ab Rohdecke in mm Passt vor allem
Punktablauf, normale Bauhöhe, Rohr zur Seite (DN 50) 90–110 120–150 Normalfall beim Umbau
Punktablauf in Flach- oder Extraflachbauweise 65–90 95–120 Altbau, in dem Höhe fehlt
Duschrinne im Boden, normale Bauhöhe 90–120 120–150 Platten in Großformat
Duschrinne im Boden, niedrige Bauform 65–90 95–120 Rinnenwunsch trotz knapper Höhe
Wandablauf oder Rinne in der Wand rund 70, im Vorwandkasten 70–100 kaum Höhe im Boden
Extraflache Duschfläche, auf den Boden gesetzt entfällt kein Bodenaufbau, Einstieg 25–35 Notlösung ohne nutzbare Bodenhöhe

Einen Punktablauf, dessen Rohr senkrecht durch die Decke nach unten führt, sieht man im Bestand selten. Im Mehrfamilienhaus wohnt unter dem Bad meist eine andere Partei, und in deren Decke wird nicht ohne Prüfung gebohrt. Ob ein Durchbruch statisch zulässig ist und das Rohr dort Raum findet, klärt ein Tragwerksplaner.

Häufig gibt ein Maß den Ausschlag, das kein Prospekt nennt: der Abstand zum Fallrohr, dem senkrechten Abwasserstrang des Hauses. Auf dem Weg dorthin braucht die Leitung 1 bis 2 Zentimeter Gefälle pro Meter. Liegt das Fallrohr drei Meter entfernt, kommen am Ablauf bis zu 6 Zentimeter Höhe hinzu. Den Strang selbst kann niemand verschieben. Darum rückt die neue Dusche meist an die Stelle der alten Wanne.

Mit 1,5 bis 2 Prozent Gefälle läuft das Wasser ab

Der Grundriss bestimmt die Maße der Duschfläche

Die Größe der Duschfläche lässt sich leichter festlegen als ihre Höhe, denn hier hilft schon der Grundriss. 80 mal 80 Zentimeter gelten als kleinstes sinnvolles Maß, angenehm duscht man ab 90 mal 90. Für barrierefreie Wohnungen nennt DIN 18040-2 eine stufenlose Bewegungsfläche von 120 mal 120 Zentimetern, bei Nutzung mit Rollstuhl 150 mal 150. Wo bisher eine Wanne von 170 Zentimetern Länge in einer Nische stand, ergeben sich meist 160 mal 75 Zentimeter oder 120 mal 90, wenn ein Stück Vorwand dazukommt.

Gängige Formate, Einstiegsbreiten und Glasabtrennungen stellt die Seite Duschtasse Maße ausführlich vor. Im Gründerzeithaus ist das Bad als Erfahrungswert meist ein später eingebautes, schmales Kammerbad mit rund 3 bis 5 m². Den nötigen Freiraum vor und neben der Dusche erklären die Ratgeber kleines Bad und barrierefreies Bad genauer.

Der Ablauf schluckt mehr, als die Brause abgibt

Eine Handbrause gibt je nach Modell 8 bis 12 Liter pro Minute ab; bei einer großen Kopfbrause sind es 15 bis 25. Die Norm DIN EN 1253 verlangt für Bodenabläufe der Nennweite DN 50 eine Leistung von wenigstens 0,8 Litern je Sekunde. Handelsübliche Abläufe schaffen 0,8 bis 0,9 Liter, das sind 48 bis 54 Liter in der Minute. Die Prüfung läuft allerdings mit 20 Millimetern Wasserstand über dem Rost, und so hoch staut sich das Wasser in einer schwellenlosen Dusche selten. Für eine Brause reicht das gut. Laufen zwei gleichzeitig, wird es eng.

Der Geruchsverschluss hält meist 50 Millimeter Sperrwasser vor, das Gerüche aus dem Kanal zurückhält. Es gibt flachere Siphons, nur trocknen sie aus, wenn die Dusche länger unbenutzt bleibt, und dann riecht es aus dem Abfluss. Ebenso wichtig ist ein Haarsieb, das sich mit der Hand herausnehmen lässt. Braucht man dafür Werkzeug, bleibt es schmutzig.

Beton oder Holzbalken: zwei Decken, zwei Bodenaufbauten

Liegt unter dem Bad eine Betondecke, steht die Höhenrechnung meist schnell fest, denn an der Decke selbst ist kaum etwas zu gewinnen. So ist es in den großen Plattenbaugebieten, in Halle vor allem Halle-Neustadt, 1967 als eigene Stadt gegründet, und Silberhöhe, entstanden zwischen 1979 und 1989. Das innenliegende Plattenbaubad ist häufig eine Sanitärzelle, gefertigt aus Beton oder aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Als Erfahrungswert misst sie rund 2,5 bis 4 m². Ein Eingriff in den Beton kommt nur infrage, wenn ein Tragwerksplaner Statik und Bewehrung, die Stahleinlagen der Decke, geprüft und freigegeben hat.

Über einer Holzbalkendecke, wie sie in vielen Gründerzeitbauten die oberen Geschosse trägt, sieht die Rechnung anders aus. Schwimmender Zementestrich scheidet dort meist schon wegen seines Gewichts aus. Er braucht laut DIN 18560-2 etwa 45 Millimeter Dicke oberhalb der Dämmschicht und wiegt dann rund 90 Kilogramm pro Quadratmeter; Fliesen samt Kleber legen gut 25 Kilogramm drauf. Das Mehrgewicht lastet dauerhaft auf den Balken und darf die für Bewohner und Möbel vorgesehene Nutzlast nicht verbrauchen. Ob die Decke das hergibt, entscheidet ein Statiker.

Auf Holzbalken setzen wir darum auf einen trockenen Aufbau. Ein Duschelement aus Hartschaum bringt Gefälle und tragfähigen Untergrund gleich mit, ringsum folgen Trockenestrichplatten, und das Abwasserrohr des Wandablaufs findet seinen Weg zwischen den Balken. Durchbohrt wird dabei kein Balken, eingeschnitten nur mit Zustimmung des Statikers. Weil Holz unter Last etwas nachgibt, würden starre Fugen reißen. Eine steife Platte und darüber eine Entkopplungsmatte, die solche Bewegungen ausgleicht, liegen deshalb unter den Fliesen. Ausführlicher steht das unter Bad im Altbau.

Fensterloses Altbaubad mit eingebauter Dampfdusche

Die Verbundabdichtung schützt Decke und Nachbarn

Unter jede bodengleiche Dusche gehört eine Verbundabdichtung nach DIN 18534, sonst droht ein Wasserschaden, den lange niemand sieht. Sie liegt direkt unter dem Fliesenkleber, bedeckt den ganzen Boden und reicht an den Wänden wenigstens 20 Zentimeter über den höchsten Wasseranschluss. Ecken, Kehlen und Durchführungen erhalten Dichtband und Manschette. Bäder, die vor Juli 2017 und damit vor dieser Norm entstanden, sind nach älteren Regeln abgedichtet; darauf bauen wir nicht auf. Für Mängel läuft die Frist des § 634a Abs. 1 Nr. 2 BGB von fünf Jahren ab Abnahme, siehe Gewährleistung.

Drei Planungsfehler, die im fertigen Boden bleiben

Drei Planungsfehler lassen sich an einer bodengleichen Dusche später nicht mehr reparieren, ohne Fliesen und Abdichtung wieder herauszureißen. Alle drei fallen vor dem ersten Handgriff an, am Schreibtisch und beim Messen.

Fehler eins betrifft die Reihenfolge. Eine gezeichnete Duschfläche ohne gemessene Aufbauhöhe ist ein Ratespiel, das Maß aus dem Boden kommt zuerst. Fehler zwei ist zu viel Gefälle. Ab etwa 3 Prozent kippt der Hocker spürbar, und manches Wasser rinnt am Ablauf vorbei auf den Badboden.

Fehler drei sitzt an der Glaswand. Auf der Gefällekante gerät sie aus der Senkrechten, und unten klafft ein Spalt, den keine Fuge kaschiert. Wo das Glas steht, legen wir darum vor der Bestellung fest. Gefertigt wird es auf Maß, und nachträglich lässt es sich nicht mehr kürzen oder versetzen.

Das Aufmaß in Halle klärt, welcher Ablauf passt

Wir arbeiten in ganz Halle und im Umland, zum Beispiel in Merseburg, Landsberg, Teutschenthal und Petersberg. Bei einer Dusche ohne Schwelle greifen Installation, Abdichtung und Fliese ineinander. Ihr Angebot umfasst deshalb den gesamten Umbau, jede Leistung als eigene Position. So schieben sich im Schadensfall nicht mehrere getrennt beauftragte Gewerke die Ursache gegenseitig zu.

Beim Aufmaß, also dem Ausmessen Ihres Bades vor Ort, bestimmen wir die vorhandene Höhe über Türschwelle und Anschlusshöhen, wenn möglich zusätzlich an einer aufgenommenen Fliese, und ermitteln die Strecke bis zum Fallrohr. Anschließend wissen Sie, ob Punktablauf, Rinne oder Wandablauf infrage kommt oder als letzte Lösung eine extraflache Duschfläche, die auf den Boden gesetzt wird. Der Ersttermin ist kostenlos, eine Verpflichtung entsteht daraus nicht. Vereinbaren können Sie ihn unter 01579 2834947.

Der Tausch der Wanne gegen eine Dusche ohne Stufe kostet in Halle erfahrungsgemäß 3.500 bis 7.500 Euro; die Bauzeit beträgt meist drei bis fünf Arbeitstage. Wo in dieser Spanne Ihr Bad liegt, bestimmen Ablaufsystem, Deckenart und Leitungsführung. Den Festpreis erhalten Sie mit dem Angebot nach dem kostenlosen Ersttermin. Den Umbau Schritt für Schritt zeigt die Seite Dusche statt Wanne.

Häufige Fragen

Wie viel Höhe braucht der Boden unter einer bodengleichen Dusche?

Bei einem Standard-Punktablauf in DN 50 rechnen Sie mit 120 bis 150 Millimetern zwischen Rohdecke und Oberkante Fliese. Flache Punktabläufe und niedrige Rinnen kommen mit 95 bis 120 Millimetern aus. Für einen Wandablauf genügen 70 bis 100, denn sein Geruchsverschluss sitzt hinter der Fliese in der Vorwand. Hinzu kommt das Gefälle der Leitung zum Fallrohr mit 1 bis 2 Zentimetern pro Meter. Nachgemessen wird beim kostenlosen Ersttermin.

Welches Gefälle ist für den Duschboden richtig?

Üblich sind 1,5 bis 2 Prozent, das entspricht 1,5 bis 2 Zentimetern pro Meter Weg. Ist die Dusche 100 Zentimeter breit und tief und sitzt der Ablauf mittig, sind das rund 1 Zentimeter, auf 120 Zentimetern Tiefe mit Wandrinne 1,8 bis 2,4. Unter 1,5 Prozent bleibt Wasser stehen, ab 2,5 Prozent steht ein Hocker unsicher. Den genauen Wert bestimmen wir beim Aufmaß im Ersttermin, also beim Vermessen Ihres Bades.

Woran erkenne ich, ob mein Badboden genug Höhe bietet?

Drei Messpunkte geben Auskunft: Türschwelle, Höhe des bisherigen Ablaufs und Entfernung zum Fallrohr. Die Schwelle zum Flur zeigt ungefähr, wie dick der alte Aufbau ist, und jeder Meter Leitung verbraucht 1 bis 2 Zentimeter Gefälle. In Altbauten sind erfahrungsgemäß oft 12 bis 16 Zentimeter vorhanden, in Häusern aus den Fünfzigern bis Siebzigern häufig nur 8 bis 10. Genau wissen wir es am offenen Boden beim Ersttermin.

Klappt eine bodengleiche Dusche auch auf Holzbalken?

Meist ja, solange auf schwimmenden Zementestrich verzichtet wird. Der müsste laut DIN 18560-2 etwa 45 Millimeter stark über der Dämmung liegen und brächte rund 90 Kilogramm pro Quadratmeter auf die Balken, mit Fliesen und Kleber gut 25 mehr. Ob die Decke diese Dauerlast verträgt, beurteilt der Statiker. Wir wählen deshalb den Trockenbau mit Hartschaum-Duschelement, Trockenestrichplatten und Wandablauf. Ob dieser Weg für Ihr Haus taugt, zeigt der Ersttermin.

Duschrinne oder Punktablauf, was passt zu großen Fliesen?

Sobald die Fliesen 30 mal 30 Zentimeter oder größer sind, meist die Rinne. Ein mittiger Ablauf verlangt vier Gefälleflächen, für die große Platten zerschnitten werden müssten, deshalb liegt dort oft Mosaik. Eine Wandrinne braucht nur eine Neigung und erlaubt Formate bis 60 mal 120 Zentimeter. Ihr Material kostet abhängig vom Modell 200 bis 600 Euro mehr, mehr Höhe dagegen nicht. Den Festpreis nennt das Angebot nach dem Ersttermin.

Welche Lösung gibt es, wenn die Aufbauhöhe fehlt?

Zwei Möglichkeiten, in dieser Reihenfolge: Wandablauf, danach extraflache Duschfläche. Da der Wandablauf seinen Geruchsverschluss in der Vorwand unterbringt, genügen ihm 70 bis 100 Millimeter. Reicht selbst das nicht, bleibt eine Duschfläche aus Mineralwerkstoff in extraflacher Bauform, einfach auf den Boden gesetzt. Ihr Ablauf ist integriert, und beim Einsteigen überwinden Sie nur 25 bis 35 Millimeter statt eines Wannenrands von rund 60 Zentimetern. Was in Ihrem Bad geht, klärt das Aufmaß im Ersttermin.

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