Kröllwitz: altes Dorf auf dem Felsen, Villen am Fluss
Kröllwitz liegt am linken Ufer der Saale, der Burg Giebichenstein gegenüber. Der Stadtteil wuchs aus einem sorbischen Fischerdorf, das 1291 erwähnt und 1900 eingemeindet wurde; sein alter Kern sitzt auf einem Porphyrfelsen rund um die Petruskirche. Ende 2023 wohnten hier 5.286 Menschen. Über die Giebichensteinbrücke geht es nach Giebichenstein, im Nordwesten schließen Lettin und Heide-Nord an.
Jede Bauphase brachte ihr eigenes Bad mit. An der Talstraße stehen Villen locker in ihren Gärten. Um die Petruskirche schließt sich ein Blockrand aus der Zeit von 1900 bis 1925, dazu kommen Zeilenbauten der Fünfzigerjahre sowie Einzel- und Reihenhäuser. Wer in Kröllwitz saniert, plant deshalb nicht nach Schema.

